Die Rügenwalder Mühle ist die bekannteste Marke für Veganpampe in Deutschland, gefolgt von Alnatura, Iglo (Green Cuisine), Garden Gourmet und My Best Veggie. Die weltweit größten Hersteller veganer Ersatzprodukte für Milch, Fleisch und Eier sind Beyond Meat, Impossible Foods, Gardein, Tofurky (alle USA) und Quom (Großbritannien). In Deutschland gibt es bereits einige Gründer, die sich mit der Herstellung von Reaktorfraß beschäftigen: Meeatable, Innocent Meat, Peace of Meat oder Bluu Biosciences. International führend auf dem Gebiet Laborfleisch sind aktuell Mosa Meat und Meatable (beide Niederlande), MeaTech (Israel), Upside Foods (USA) und CellX (China). Auf dem Gebiet Genmilch sind zu nennen Remilk (Israel), Formo (Niederlande), New Culture, Perfect Day (beide USA) und Turtle Tree Labs (Singapur). Firmen, die Ungeziefer produzieren, gibt es in Deutschland bisher nicht. Auch weltweit sind bisher nur wenige Unternehmen auf diesem Markt aktiv, unter anderem Cricket One (Vietnam).

Cem Özdemir (Grüne) im Eckpunktepapier des Bundesministeriums vom 21.12.2022: „Die Transformation des gesamten Ernährungssystems hin zu einer pflanzenbetonten Ernährungsweise ist die wichtigste Stellschraube im Ernährungsbereich, um unsere nationalen und internationalen Klima-, Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.“

Renate Künast (Grüne) in einer Pressemitteilung vom 01.03.2023: „Deutschland muss heute schon die Proteine der Zukunft fördern. Wir diskutieren sehr viel über die Zukunft der Tierhaltung, aber noch viel zu wenig über pflanzliche Proteine, Präzisions-Fermentation oder auch kultiviertes Fleisch.“

Winfried Kretschmann (Grüne) gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am 24.01.2023: „Würmer, Heuschrecken und Grillen sollten künftig eine wichtige Rolle bei der Lebensmittelversorgung der Gesellschaft spielen … Das ist ein vernünftiger und ökologisch sinnvoller Weg, um an Proteine zu kommen.“

Christian Lindner (FDP) in einem Interview mit Autor Frank Thelen am 29.08.2021: „Ich glaube, dass zu einem sehr hohen Anteil in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts wir tierisches Eiweiß haben werden, das aus künstlicher Fertigung kommt … Ich wollte deshalb nicht Labor sagen, weil es sich eklig anhören könnte … Deshalb müssen wir da ein Wort für finden, wie man dieses grüne Fleisch nennt – kein CO2-Ausstoß, kein Tier muss leiden und trotzdem hast Du feinstes Filetfleisch.“

Luzia Licina Bode (SPD) in einer Bundestagsrede am 16.03.2023: „Meine Kollegen werden sicher noch darauf eingehen, … wie ressourcenschonend die Insekten sind und wie gesund sie vor allen Dingen sind, wie viel Eiweiß, Proteine, Ballaststoffe, Mineralien usw. Insekten enthalten … Forscher haben es geschafft, Kuhmilch im Labor nachzubauen. Das ist wirklich ein Durchbruch. Damit können wir Milch demnächst ressourcenschonender produzieren … Genauso ist es möglich – das ist auch ein Fortschritt –, Fleisch im Labor zu züchten, das quasi echt ist, sogenanntes In-vitro-Fleisch. Alles in allem muss man einfach mal feststellen, dass man da auch mit der Zeit gehen muss.“